Die 700 ml Gemüsebrühe in einem zweiten Topf erhitzen, bis sie heiß ist. Sie muss nicht kochen, darf aber auf keinen Fall kalt in den Reis kommen – kalte Brühe ist der häufigste Grund für ungleichmäßig gegarten Reis.
Den Butternut schälen, halbieren, die Kerne mit einem Löffel herausschaben und das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Gleichmäßige Größe ist hier wichtiger als Schönheit: 1-cm-Würfel werden nach 18 Minuten Brei, 4-cm-Würfel bleiben bissfest.
1 EL Öl und 1 EL Butter im großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die gewürfelte Zwiebel hineingeben und 8 bis 10 Minuten braten, bis sie weich, glasig und hell karamellfarben ist. Sie riecht dann süßlich und nicht mehr scharf – das ist das Signal zum Weitermachen.
Den gehackten Knoblauch, Kurkuma, Kreuzkümmel, Zimt und die Chiliflocken dazugeben und 30 Sekunden unter Rühren mitbraten. Die Gewürze brauchen diese kurze direkte Hitze, sonst schmeckt das Pilaw später flach.
Die Kürbiswürfel dazugeben und 5 Minuten anrösten, dabei nur ein- bis zweimal wenden. Sie sollen außen Farbe nehmen und innen noch fest bleiben. Den Kürbis anschließend mit dem Löffel in eine Schüssel heben – das Fett und die Gewürzreste bleiben im Topf und werden gleich gebraucht.
Den Basmatireis in den Topf geben und 2 Minuten unter Rühren rösten, bis die Körner glasig aussehen und nussig duften. Dieser Schritt verhindert später, dass alles zusammenklebt – hier bitte nicht abkürzen.
Die heiße Brühe, die Rosinen und die abgespülten Kichererbsen angießen und einmal kurz aufkochen lassen. Die Kürbiswürfel gleichmäßig obenauf verteilen und nicht unterrühren. Deckel drauf, Hitze auf die kleinste Stufe stellen und 18 Minuten garen.
Den Topf vom Herd nehmen und 10 Minuten mit geschlossenem Deckel stehen lassen. In dieser Zeit zieht der Reis nach und der Kürbis wird von bissfest zu butterweich. Deckel bleibt drauf – nicht nachschauen.
Den Deckel abnehmen und das Pilaw mit dem Holzlöffel einmal sanft durchheben, nicht rühren. Den Zitronensaft darüberträufeln, die Petersilie unterheben und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Zum Schluss die gerösteten Mandelblättchen darüberstreuen und nach Wunsch Feta oder einen Klecks Joghurt dazu servieren.