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Sämiges Kürbis Curry mit Ingwer in leuchtend orangener Farbe, garniert mit frischem Koriander und Kokosmilch.

Sämiges Kürbis Curry mit Ingwer

Ein Topf, 40 Minuten, vier Portionen: Dieses Kürbis Curry mit Ingwer wird samtig, weil ein Drittel des Currys direkt im Topf püriert wird — ganz ohne zusätzliche Dose Kokosmilch. Der Ingwer brät mit der Zwiebel an und wird dabei süßlich und warm statt spitz, die Currypaste röstet allein im Topf ihr Aroma aus. Am nächsten Tag schmeckt es noch tiefer.
Prep Time 15 minutes
Cook Time 25 minutes
Total Time 40 minutes
Course Abendessen, Hauptgericht
Cuisine Asiatisch, Thailändisch
Servings 4
Calories 390 kcal

Equipment

  • Großer schwerer Topf mit Deckel (4 bis 5 Liter)
  • Scharfes Messer und großes Schneidebrett
  • Stabmixer
  • Feine Reibe
  • Zweiter Topf für den Reis

Ingredients
  

Curry

  • 2 EL Kokosöl
  • 1 Stück Zwiebel, fein gewürfelt
  • 3 EL frischer Ingwer, fein gerieben
  • 3 Zehen Knoblauch, gehackt
  • 3 EL rote Currypaste (auf vegane Zutatenliste achten)
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Koriandersamen, frisch gemörsert
  • 900 g Hokkaido-Kürbis, in 2 bis 3 cm großen Würfeln
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 400 ml Kokosmilch, Vollfett aus der Dose
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 Stück Limette, Saft und etwas Abrieb

Zum Servieren

  • 1 Handvoll frischer Koriander
  • Basmatireis nach Bedarf
  • Ein Klecks Kokosmilch pro Schale

Instructions
 

  • Vorbereiten: Kürbis waschen, halbieren, die Kerne herausschaben und das Fruchtfleisch in 2 bis 3 cm große Würfel schneiden. Der Hokkaido muss nicht geschält werden. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch hacken, Ingwer fein reiben. Alle Zutaten abgewogen auf der Arbeitsfläche bereitstellen.
  • Anschwitzen: 2 EL Kokosöl in einem großen, schweren Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel und Ingwer hineingeben und 5 Minuten sanft garen, bis die Zwiebel glasig ist und die Küche angenehm duftet. Gelegentlich rühren, aber nicht braun werden lassen, denn Braun bedeutet bitter.
  • Currypaste rösten: Die Hitze etwas erhöhen und die Currypaste direkt in den Topf geben. 60 Sekunden mitrösten, bis sie dunkler wird und den Topfboden leicht anfärbt.
  • Gewürze einrühren: Kreuzkümmel und den gemörserten Koriander zugeben und 30 Sekunden mitbraten. Wird der Topfboden zu trocken, einen Spritzer Kokosmilch angießen, aber nicht zu viel, sonst rösten die Gewürze nicht richtig.
  • Kürbis dazu: Die Kürbiswürfel zugeben und alles gut vermengen, sodass jedes Stück von der Paste überzogen ist. Etwa 2 Minuten anbraten, bis die Würfel an den Rändern leicht glänzen.
  • Köcheln lassen: Die Gemüsebrühe angießen, den Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze 12 Minuten köcheln lassen. Der Kürbis sollte sich danach mit einem Löffel leicht eindrücken lassen, also weich, aber nicht matschig sein. Falls nicht, 3 Minuten mehr geben.
  • Kokosmilch einrühren: Die Kokosmilch einrühren und offen weitere 8 Minuten köcheln lassen. Jetzt nicht mehr zudecken, denn hier soll Flüssigkeit verdampfen und die Sämigkeit entstehen. Schwimmen noch Fettaugen obenauf, 2 bis 3 Minuten bei etwas höherer Hitze nachziehen lassen.
  • Pürieren — der Trick: Etwa ein Drittel des Currys mit dem Stabmixer direkt im Topf pürieren. Wirklich nur ein Drittel, damit die weichgekochten Kürbisstücke die Sauce binden und der Rest als ganze Stücke zum Beißen bleibt. Genau hier wird aus Brühe mit Stücken ein sämiges Curry.
  • Abschmecken: Limettensaft, Sojasauce und Ahornsirup zugeben, umrühren und abschmecken. Vielleicht braucht es noch einen Spritzer Sojasauce oder einen Hauch mehr Ahornsirup. Limette und Sojasauce kommen erst jetzt dazu, nicht früher.
  • Servieren: Mit Basmatireis, einem Klecks Kokosmilch und einer Handvoll frischem Koriander anrichten. Wer mag, gibt die letzten 3 Minuten eine Tüte Tiefkühlerbsen mit in den Topf.

Notes

Der Sämigkeits-Trick: Nicht mehr Kokosmilch macht das Curry cremig, sondern das Pürieren von etwa einem Drittel direkt im Topf. Die Kokosmilch erst zugeben, wenn die Brühe vollständig eingekocht ist, sonst trennt sie sich.
Ingwer: Immer frisch reiben und mit der Zwiebel im Fett anbraten. Später zugegebener Ingwer schmeckt spitz und roh, mitgebratener Ingwer wird süßlich und warm.
Currypaste: Manche Pasten enthalten Fischsauce oder Garnelenpaste, dann ist das Curry nicht vegan. Vor dem Kauf die Zutatenliste prüfen.
Kürbis: 2 bis 3 cm große Würfel verwenden. 1-cm-Würfel zerfallen beim Köcheln und ergeben Suppe. Butternut vorher schälen, Hokkaido nicht.
Aufbewahren: Im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu 4 Tage. Reis separat lagern, da er zu viel Sauce aufsaugt. Kurz vor dem Servieren einen Spritzer Limettensaft zugeben.
Einfrieren: Bis zu 3 Monate, aber ohne Reis und ohne Koriander. Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen, dann kurz aufkochen und mit einem Schuss Kokosmilch verfeinern.
Aufwärmen: Am besten im Topf bei mittlerer Hitze mit einem Spritzer Kokosmilch. Mikrowelle funktioniert ebenfalls, das Fett trennt sich dort aber stärker.
Anpassen: Für Kinder 1,5 EL Currypaste und 1,5 EL Ingwer verwenden. Für mehr Tiefe 4 EL Currypaste, ein Stück frische Chilischote beim Anschwitzen und geröstete Kokosflocken obenauf. Ohne Kokosmilch 350 ml ungesüßte Hafercreme plus 1 EL Kokosfett nehmen.
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