Vorbereiten: Kürbis waschen, halbieren, die Kerne herausschaben und das Fruchtfleisch in 2 bis 3 cm große Würfel schneiden. Der Hokkaido muss nicht geschält werden. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch hacken, Ingwer fein reiben. Alle Zutaten abgewogen auf der Arbeitsfläche bereitstellen.
Anschwitzen: 2 EL Kokosöl in einem großen, schweren Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel und Ingwer hineingeben und 5 Minuten sanft garen, bis die Zwiebel glasig ist und die Küche angenehm duftet. Gelegentlich rühren, aber nicht braun werden lassen, denn Braun bedeutet bitter.
Currypaste rösten: Die Hitze etwas erhöhen und die Currypaste direkt in den Topf geben. 60 Sekunden mitrösten, bis sie dunkler wird und den Topfboden leicht anfärbt.
Gewürze einrühren: Kreuzkümmel und den gemörserten Koriander zugeben und 30 Sekunden mitbraten. Wird der Topfboden zu trocken, einen Spritzer Kokosmilch angießen, aber nicht zu viel, sonst rösten die Gewürze nicht richtig.
Kürbis dazu: Die Kürbiswürfel zugeben und alles gut vermengen, sodass jedes Stück von der Paste überzogen ist. Etwa 2 Minuten anbraten, bis die Würfel an den Rändern leicht glänzen.
Köcheln lassen: Die Gemüsebrühe angießen, den Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze 12 Minuten köcheln lassen. Der Kürbis sollte sich danach mit einem Löffel leicht eindrücken lassen, also weich, aber nicht matschig sein. Falls nicht, 3 Minuten mehr geben.
Kokosmilch einrühren: Die Kokosmilch einrühren und offen weitere 8 Minuten köcheln lassen. Jetzt nicht mehr zudecken, denn hier soll Flüssigkeit verdampfen und die Sämigkeit entstehen. Schwimmen noch Fettaugen obenauf, 2 bis 3 Minuten bei etwas höherer Hitze nachziehen lassen.
Pürieren — der Trick: Etwa ein Drittel des Currys mit dem Stabmixer direkt im Topf pürieren. Wirklich nur ein Drittel, damit die weichgekochten Kürbisstücke die Sauce binden und der Rest als ganze Stücke zum Beißen bleibt. Genau hier wird aus Brühe mit Stücken ein sämiges Curry.
Abschmecken: Limettensaft, Sojasauce und Ahornsirup zugeben, umrühren und abschmecken. Vielleicht braucht es noch einen Spritzer Sojasauce oder einen Hauch mehr Ahornsirup. Limette und Sojasauce kommen erst jetzt dazu, nicht früher.
Servieren: Mit Basmatireis, einem Klecks Kokosmilch und einer Handvoll frischem Koriander anrichten. Wer mag, gibt die letzten 3 Minuten eine Tüte Tiefkühlerbsen mit in den Topf.